Für einmal war
das eine „Wanderung, bei der niemand an seine Grenzen gehen musste. Die grösste
Anstrengung war allenfalls, die Frisur heil durch den Wind zu bekommen. Da ich
am Neujahrsmorgen schon durch den Wind war, wusste ich, wie man da wieder
rauskommt.
Wir waren also
bei den Kanonen und da drängen sich
Gedanken über den Krieg geradezu auf. Auch ich habe in den verborgensten
Winkeln meiner schwarzen Seele über das Thema philosophiert und dabei
herausgefunden, wie man zukünftig, alle Kriege vermeiden könnte. Erstens müsste
die Fahnenweihe junger Soldaten heissen; wenn unser Wohlbefinden, unsere
Freiheit, oder unser Leben wirklich in Gefahr ist, kann man mit mir über eine
Landesverteidigung reden. Denn im Moment werden die Soldaten ja gezwungen
sinngemäss zu schwören, dass sie jeden (auch noch so absurden, Menschen
verachtenden, schizophrenen) Befehl ausführen werden, oder sich andernfalls freiwillig
zur Erschiessung freigeben.
Zweitens müsste
jeder, der Anzeichen gesteigerten Machthungers aufweist, ob Politiker,
Heilsbringer, oder Banker, sofort zum Entzug in die geschlossenen Abteilung
einer psychiatrisch Anstalt eingewiesen werden. In nicht therapierbaren Fällen
müsste eine lebenslange Sicherungsverwahrung möglich sein.
Mit diesen
einfachen Mitteln wäre der Friede gerettet. (Hoffentlich hört mich die Welt da
draussen.)Günter und Karin sind heil aus den Segnungen der arabischen Revolution herausgekommen. Sie haben einen reichen Schatz an Wissen über eine der interessantesten Epochen der Menschheitsgeschichte mitgebracht und ich frage mich, ob es da nicht eine Möglichkeit gäbe, etwas aus diesem Nähkästchen zu erhaschen?





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