miércoles, 2 de enero de 2013

Spaziergang zu den Kanonen




 Für einmal war das eine „Wanderung, bei der niemand an seine Grenzen gehen musste. Die grösste Anstrengung war allenfalls, die Frisur heil durch den Wind zu bekommen. Da ich am Neujahrsmorgen schon durch den Wind war, wusste ich, wie man da wieder rauskommt.
Wir waren also bei den Kanonen und da drängen sich  Gedanken über den Krieg geradezu auf. Auch ich habe in den verborgensten Winkeln meiner schwarzen Seele über das Thema philosophiert und dabei herausgefunden, wie man zukünftig, alle Kriege vermeiden könnte. Erstens müsste die Fahnenweihe junger Soldaten heissen; wenn unser Wohlbefinden, unsere Freiheit, oder unser Leben wirklich in Gefahr ist, kann man mit mir über eine Landesverteidigung reden. Denn im Moment werden die Soldaten ja gezwungen sinngemäss zu schwören, dass sie jeden (auch noch so absurden, Menschen verachtenden, schizophrenen) Befehl ausführen werden, oder sich andernfalls freiwillig zur Erschiessung freigeben.
Zweitens müsste jeder, der Anzeichen gesteigerten Machthungers aufweist, ob Politiker, Heilsbringer, oder Banker, sofort zum Entzug in die geschlossenen Abteilung einer psychiatrisch Anstalt eingewiesen werden. In nicht therapierbaren Fällen müsste eine lebenslange Sicherungsverwahrung möglich sein.
Mit diesen einfachen Mitteln wäre der Friede gerettet. (Hoffentlich hört mich die Welt da draussen.)

Günter und  Karin sind heil aus den Segnungen der arabischen Revolution herausgekommen. Sie haben einen reichen Schatz an Wissen über eine der interessantesten Epochen der Menschheitsgeschichte mitgebracht und ich frage mich, ob es da nicht eine Möglichkeit gäbe, etwas aus diesem Nähkästchen zu erhaschen?

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